Folge 3
Der Teufelssee
Der See, in dem das Böse versank
Mitten in den Ravensbergen südlich von Potsdam liegt ein kleiner Waldsee mit einem ziemlich unheimlichen Namen: der Teufelssee.
Um den See in Potsdam-Mittelmark rankt sich eine alte Sage, die bereits im 19. Jahrhundert schriftlich überliefert wurde. Sie erzählt von einem geheimnisvollen Götzenbild, alten Glaubensvorstellungen und einem Mönch, der sich auf den Weg macht, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.
Doch warum trägt dieser kleine Waldsee überhaupt den Namen Teufelssee? Und was steckt wirklich hinter der Geschichte?
Die Sage vom Teufelssee
In der Überlieferung geht es um einen Ort am Ravensberg, an dem einst ein Götzenbild gestanden haben soll. Die Geschichte führt zurück in eine Zeit, in der christlicher Glaube und ältere religiöse Vorstellungen aufeinandertrafen.
Was dann geschieht, klingt fast wie aus einem Horrorfilm: Ein italienischer Mönch, ein schweres Gewitter und ein Ereignis, das für immer mit dem Teufelssee verbunden sein soll. Doch die Sage erzählt nicht die ganze Geschichte so, wie wir sie heute vielleicht erwarten würden. Der Teufelssee ist real und für seine Entstehung gibt es eine Erklärung, die nichts mit dem Teufel zu tun hat.
Sage oder Wahrheit?
In dieser Folge von „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ schauen wir uns die Geschichte des Teufelssees genauer an und trennen dabei die alte Überlieferung von dem, was sich historisch und wissenschaftlich nachvollziehen lässt.
Manchmal erzählen Sagen nicht nur von Geistern und dem Übernatürlichen. Sie erzählen auch davon, wie Menschen sich ihre Umgebung erklärt haben, lange bevor es moderne Wissenschaft gab.
Beim Teufelssee wird diese Grenze zwischen Sage und Wahrheit besonders spannend.
Was hat es mit dem Götzenbild auf sich? Wer war der geheimnisvolle Mönch? Und warum ist ausgerechnet dieser Waldsee zum Teufelssee geworden?
Die Geschichte wird als Sage und Überlieferung erzählt.
Die geschilderten Ereignisse und die Existenz des versunkenen Götzenbildes sind nicht historisch belegt.
Die Geschichte wurde für den Podcast sprachlich bearbeitet und in eigenen Worten nacherzählt.
Quellen